Anfang der Woche überraschte Maximilian „HandOfBlood“ Knabe (31) seine Fans mit der Ankündigung, künftig regelmäßig auf Twitch zu streamen und die Video-Produktion für YouTube dafür zurückzufahren. Wir verraten euch, wie es nach 2 Tagen für den Content Creator läuft. Spoiler: ziemlich gut.

HandOfBlood ist auf Twitch? Eigentlich ist der Content Creator eher für aufwendige YouTube-Videos bekannt, für die er in die abgefahrensten Rollen schlüpft. Doch in einem Video vom 16. Januar 2024 erklärte HandOfBlood, dass er künftig regelmäßiger auf Twitch streamen wolle.

Für die Video-Produktion fehle ihm die Leidenschaft, sie sei belastend und lohne sich auch nicht so sehr, so der 31-Jährige. Eigentlich wolle er einfach nur zocken.

Ganz neu ist HandOfBlood auf Twitch zwar nicht, seit 2020 war er dort jedoch kaum auf Sendung und konzentrierte sich lieber auf YouTube. Streams nutzte der Content Creator eher für besondere Anlässe, wie etwa seine Influencer Darts-WM. Für den 31-Jährigen, wie auch seine Zuschauer, ist das Streamen daher nun eine Umstellung.

HandOfBlood erobert Twitch

Wie läuft es für HandOfBlood auf Twitch? HandOfBlood hätte sich wohl kaum einen besseren Einstand auf Twitch wünschen können. Der Erfolg zeichnete sich schon ab, bevor er überhaupt auf Sendung ging: Kaum hatte der den Wechsel angekündigt, hatte sich auf Twitch bereits ein Offline-Chat gebildet, die ersten Zuschauer abonnierten den Kanal sogar bereits.

Als am 17. Januar 2024 dann der erste „richtige“ Stream folgte, war HandOfBlood zunächst einmal etwas nervös. Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch. Unterstützung erhielt der Content Creator zudem von befreundeten Kollegen wie Kalle Koschinsky und Sterzig.

Doch der erfahrene Entertainer fand schnell seinen Groove und unterhielt die Zuschauer mit League of Legends und Dark Souls.

Was sagt die Statistik? Auch zahlenmäßig muss sich HandOfBlood nicht verstecken und kann bereits mit den größten deutschen Streamern mithalten: Mit gerade einmal zwei absolvierten Streams, steht der Content Creator bereits auf Platz 2 der deutschen Twitch-Charts nach durchschnittlichen Zuschauern, knapp hinter Papaplatte.

Was die gesehenen Stunden angeht, befindet sich HandOfBlood aktuell auf Platz 3, hinter Papaplatte und EliasN97 – allerdings mit 10 beziehungsweise 13 Stunden Streamzeit weniger als die Konkurrenz. Somit liegt HandOfBlood gerade sogar vor etablierten Streaming-Größen wie MontanaBlack.

So fasst HandOfBlood seinen ersten Stream zusammen: Auf X, ehemals Twitter, zeigte sich der frischgebackene Streamer überwältigt und bedankte von der Unterstützung seiner Fans. Mit einem einzigen Stream konnte er mehr als 387.000 Zuschauer erreichen und über 21.800 neue Follower gewinnen.

Ich raff gar nichts mehr. Einfach nur danke an alle die dabei waren, geraidet, gesubt, gefollowed und vor allem 7TV installiert und mitgemacht haben <3 Und RIESEN Dank ans Team und alle die mich im Studio supportet und besucht haben o7

In den letzten Minuten seines ersten Streams zog HandOfBlood eine positive Bilanz: Er habe gar nicht alles richtig würdigen können, weil es einfach so viel gewesen sei. Der Content Creator ahnt, dass es für seine YouTube-Zuschauer wohl ein „schwieriger Umbruch“ sei.

Die müssten sich nun erstmal an den neuen Ablauf gewöhnen und es sei eben immer schwierig, wenn sich etwas verändert. Umso mehr weiß HandOfBlood es zu schätzen, wie Zuschauer mit etwas mehr Twitch-Erfahrung den Neuzugängen unter die Arme greifen und Funktionen erklären.

Insgesamt kann das Twitch-Debüt von HandOfBlood also rundum als Erfolg gewertet werden.