„Das kann doch nicht wahr sein“ dachten sich viele Twitch-Streamer und Zuschauer, als sie den Clip von Twitch-Streamerin Morgpie sahen. Der virale Clip ist mittlerweile als „Oben-ohne“-Meta bekannt.

Die Livestreaming-Plattform Twitch.tv besteht schon lange nicht mehr nur aus Just Chatting und Gaming, sondern bietet viele verschiedene Streaming-Kategorien. Das führt dazu, dass Streamer immer wieder die Grenzen der Nutzungsrichtlinien der Plattform testen. Daraus entstand zum Beispiel die „Hot-Tub“-Meta, wobei sich Streamer knapp bekleidet in ihrem eigenen Wohnzimmer-Planschbecken filmten oder der ASMR-Bereich, indem Streamer etwas zu intim mit ihrem Mikrofon werden …

Das zog immer mehr Streamer von anderen Webseiten an, die erneut die Grenzen des erlaubten auf Twitch testen. Clips der Twitch-Streamerin Morgpie gingen vor kurzem viral, die als „Topless-Meta“ („Oben-ohne“-Meta) bezeichnet werden. Die Streamerin steht oben ohne vor der Kamera, zeigt jedoch nur so viel, wie erlaubt ist.

Laut den Community-Richtlinien von Twitch ist diese Art Streaming erlaubt, solange die Person nicht ihre Nippel zeigt. Twitchs Richtlinien besagen, dass sexuell anzügliche Inhalte per se verboten sind, es gibt jedoch Schlupflöcher. Zum Beispiel das Abschlecken des Mikrofons oder das Platzieren eines Planschbeckens im Hintergrund, welches dann unter die Kategorie „Pools, Whirlpools und Strände“ fällt und beispielsweise streamen im Bikini erlaubt.

Morgpie und andere Streamer nehmen die Kritik an derartigen Streams teilweise mit Humor und regen andere Streamer (auch männliche) dazu an, sich der Topless-Meta anzuschließen.

Streamer CinnamonToastKen schloss sich direkt der neuen Meta an und zeigte sich im Stream oben ohne, allerdings ohne seinen Zuschauern die anzüglichen Körperteile zu präsentieren.